Sensation in Gleisdorf
Mit einem 4:1-Sieg in Gleisdorf sorgte der SVA-LPS für eine saftige Überraschung. Defensiv sicher und offensiv effizient – das war der Schlüssel zu einem souveränen Sieg gegen den 3.plazierten SC Gleisdorf. Damit kletterte der SVA-LPS vor den Sonntag-Spielen auf Rang 5 der Tabelle , zwei Punkte hinter dem nunmehringen Dritten Frohnleiten. Alle fünf Tore fielen in Halbzeit eins. Für den SVA trafen Markus Stockreiter, Bostjan Znuderl, Michael Wolf und Drazan Sekic. Den Treffer der Gleisdorfer besorgte Denis Zilavec.
Der SVA-LPS Kindberg fand gleich gut ins Spiel und versuchten nach vorne zu spielen. In Minute fünf war es dann auch schon so weit: Nach einem schönen Pass von Bostjan Znuderl stand Markus Stockreiter goldrichtig und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. Die nächste gute Kindberg-Chance: Drazan Sekic flankt in den Strafraum, Klug kann den Ball nicht sicher fangen. Peter Anibas klärt für die Gleisdorfer.Das Spiel war in den Folgeminuten offen mit Chancen auf beiden Seiten. Es antworteten die Hausherren in der 14. Spielminute bereits mit dem Ausgleich. Einen Angriff über Alan Mesaric und Benjamin Teuschler brachte Denis Zilavec zu Ende. Die Gleisdorfer schöpften nun Hoffnung, die Partie doch in den Griff zu bekommen. Die Elf von Trainer Bernd Kovacic stand defensiv aber sehr gut und ließ wenig zu. Das gilt übrigens die für ganzen 90 Minuten.
Sechs Minuten später traf Znuderl aus dem Nichts zur neuerlichen Führung für seine Mannschaft. Drazan Sekic fasste sich ein Herz und zog aus der Distanz ab. Der Ball wurde von Gleisdorf-Goalie Martin Klug nur abgewehrt und der SVA-Neuzugang staubte aus kurzer Distanz ab. Dann eine Ruhephase, in der beiden Mannschaften wenig gelang.
In der 32. Spielminute kam es noch dicker für die Oststeirer. Wolf zog ab, Klug war zwar noch dran, doch das Leder fand dennoch den Weg ins Tor. Nur sechs Minuten darauf schlug dann die Sekunde vonnDraza Sekic. Der Torjäger zog aus gut 30 Metern volley ab und der Ball zappelte in der Kreuzecke – laut Kovacic Marke Tor des Jahrhunderts. Dann pfiff Schiedsrichter Martin Baumegger zur Halbzeit.
Nach der Pause versuchten die Hausherren zwar nochmals alles und kämpften wie die Löwen, doch ein weiteres Tor wollte an diesem Abend einfach nicht gelingen. Dabei kamen die Gleisdorfer Christoph Schwarz per Kopf und Sebastian Monetti per Schuss, um nur zwei Situationen zu nennen, immer wieder gefährlich vor das Tor von Kindberg-Goalie Michael Kautschitz, der aber bravorös hielt.
Rene Hahn (Sektionsleiter Gleisdorf): “Wir finden im Frühjahr einfach nicht zu unserer Form. Kindberg war in der ersten Halbzeit einfach die effektivere Mannschaft. Wir müssen aus dieser Krise schleunigst raus.”
Bernd Kovacic (Trainer Kindberg): “Ich bin überglücklich. Wenn mir vor der Partie jemand gesagt hätte, dass wir hier 4:1 gewinnen, hätte ich ihn wahrscheinlich für blöd erklärt. Dass wir gewonnen haben, macht mich aber sehr stolz. Gleisdorf war spielerisch aber sehr stark.”
Mandl/Hochörtler













